Sonntag, 3. Juni 2007

"Bring- und Hol-Aktion"

1. Es war nicht gerade einfach Gegenstände zu finden. Ich dachte länger nach und ging dann in den Keller. Dort fand ich auch nicht wirklich was Sinnvolles. Doch mit der Zeit als ich mehrmals durchs Haus lief, fand ich dann doch noch fünf Gegenstände.

2. Ich wählte meine Gegenstände nach keinen bestimmten Kriterien aus. Die Dinge sollten einfach noch in einem guten Zustand sein.

3. Drei Gegenstände nahm ich leichten Herzens mit. Bei zwei Gegenständen dachte ich schon zuerst, ob ich es nicht doch behalten soll. Doch schlussendlich brauche ich es nicht mehr, nur weil es mir wieder bewusst wurde, dass ich diese Dinge besitze, dachte ich kurz daran, diese zu behalten.

4. Es war spannend durch die Räume zu gehen und zu sehen, was die anderen mitgebracht hatten. Natürlich war es schon ein bisschen komisch, dass man jetzt einfach so etwas mitnehmen kann. Vor allem am Anfang verlief es zögerlich bis die ersten einen Gegenstand genommen hatten, danach traute man sich eher auch zu zugreifen.

5. Das spielt mir eigentlich keine Rolle, dass nicht alle meine mitgebrachten Gegenstände weggegangen sind. Man soll ja auch die Sachen wegnehmen, welche man auch gebrauchen kann. Und vielleicht brauchte niemand die Gegenstände, welche noch übrig geblieben sind.

6. Ich habe mehr mitgebracht als mitgenommen. Aus dem ganz einfachen Grund, dass ich etwas mitnehmen wollte, was ich auch brauchen kann und ich nicht nachher noch entsorgen muss. Ich habe ein spannendes Buch gefunden. Dies bringt mir mehr, als fünf Gegenstände, welche sowieso zu Hause herum liegen. Mir war es wichtiger auf die Qualität anstatt auf die Quantität zu achten.

7. Ich könnte mir eine solche „Bring- und Hol-Aktion“ in der Schulpraxis gut vorstellen. Vielleicht würde ich die Gegenstände genauer bestimmen, die mitgebracht werden sollen, also zum Beispiel alles Bücher, CD’s und Videos. Oder man könnte eine solche Aktion gut als Schulhausprojekt lancieren. Jede Klasse bringt zu einem Thema Gegenstände mit oder sammelt sie in der Umgebung, d.h. in der Nachbarschaft, Verwandschaft, usw. Anschliessend fände man in jedem Klassenzimmer andere Gebrauchsgegenstände. Man könnte dies natürlich auch ausweiten, so dass auch die Eltern eingeladen wären.

1 Kommentar:

Stefanie hat gesagt…
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