Abfall - nachhaltig?
Wenn ich mir so überlege, was in meiner näheren Umgebung so alles nachhaltig ist in Bezug auf Abfall, so kommt mir einiges in den Sinn.
Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in welcher das Abfallbewusstsein immer betont wurde. Schon als Kind wurde uns gesagt, dass man allen Abfall in einen Eimer wirft und nicht einfach irgendwo liegen lässt. Auch wurde mir mitgegeben, dass Abfall eben nicht gleich Abfall ist, sondern dass es da noch ganz unterschiedliche Arten von Abfällen gibt.
Dadurch,dass ich also dieses Stück Umweltbewusstsein schon früh mitbekommen habe, mache ich das heute ganz automatisch. Leider ist das nicht überall, in allen Familien so.
Ich denke da spontan an die Zugfahrt nach St. Gallen. Kurz bevor der Zug in den Hauptbahnhof einfährt, fährt er an einem Wiesenbord vorbei, welches vor Dreck und Abfall nur so strotzt. Und das nicht nur sporadisch, sondern immer! Ich dachte mir schon öfter, woher der ganze Dreck wohl kommt. Da muss es ja tatsächlich Leute geben, die den Unterschied zwischen Abfalleimer und Wiese nicht kennen. So etwas macht mich wütend, weil es doch so viele Leute gibt, die wissen, wo man den Abfall entsorgt. Leider gibt es ebenso viele Menschen, die das anscheinend noch nicht wissen. Dabei wäre es doch so einfach.
Was ich mir auch schon überlegt habe: Wer macht den ganzen Dreck, den andere aus Faulheit verursachen, wieder weg? Dazu sind dann die meisten zu faul. Und ich muss ehrlich zugeben, dass es mich auch angurkt, wenn ich der andern Leute Dreck wegmachen soll. Also bleibt er einfach liegen, bis sich die Stadt- oder Gemeindereinigung darum kümmert. Ist doch armselig. Das wäre alles nicht nötig, wenn sich jeder und jede gleich selber um den eigenen Dreck kümmern würde - und zwar richtig!
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