Freitag, 20. April 2007

Nachhaltige Entwicklung im Alltag - in Bezug auf Abfall

Unsere Gesellschaft ist geprägt von den neusten Technologien und Entwicklungen. Immer noch mehr wird herausgefunden und produziert. Es kann ganz klar gesagt werden, dass wir auf die Technik angewiesen sind, aber vielfach wird dabei nicht an die Umwelt gedacht. Unser Klima spielt immer mehr verrückt und dadurch entstehen wieder neue herausfordernde Probleme. Ich denke da an Überschwemmungen, Schneemangel, Stürme, Erdbeben usw. Mir ist klar, dass diese Probleme nicht von einem Tag auf den anderen gelöst werden können. Aber eigentlich wäre es doch so einfach: wenn alle einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten würden, hätten wir viel weniger Probleme.

Damit möchte ich aber nicht nur auf die negativen Aspekte fokussieren, sondern auch gute Beispiele aus dem Alltag aufzählen. In den meisten Haushalten trennen die Menschen den Abfall. Glasflaschen, Konservendosen, Batterien und Petflaschen werden nicht einfach in den Abfalleimer geworfen, sondern zu Sammelstellen gebracht. Immer wieder entdecke ich auch, dass die Menschen Kompostabfälle in spezielle Eimer werfen oder auf den Komposthaufen.

Leider bemerke ich vor allem an sonnigen Tagen, wie die Abfalleimer in der Stadt überquellen und sich dafür verantwortlich fühlt, sie zu leeren. Ist es dann nicht eine natürliche Reaktion, wenn die Leute den Abfall einfach auf den Boden werfen. Was würden wir tun?

Mich stimmt vor allem nachdenklich, wenn unsere Mitmenschen die Bierflaschen und Scherben liegen lassen, Abfälle in den Wald werfen, ihren Abfall in einen öffentlichen Papierkorb leeren, Kaugummis auf den Boden werfen, usw. In einem solchem Moment denke ich vielfach, was wohl in diesen Menschen vorgeht.

Wir haben bei unserem Gruppenblog das Thema „Abfall“ gewählt, weil dies in der heutigen Gesellschaft immer stärker in den Mittelpunkt rückt und wir dagegen etwas unternehmen müssen. Ich finde es aber auch spannend, sich wieder einmal intensiv mit diesem Thema zu befassen und sich zu überlegen, was dagegen gemacht werden kann.


Stefanie Dudler, LG04 A

2 Kommentare:

ozon18 hat gesagt…

Es stimmt schon, dass es eigentlich eine Kleinigkeit wäre, wenn jeder etwas dazu beitragen würde. Jedoch will niemand den ersten Schritt machen und wartet ab bis jemand anders es tut. So kann es schon vorkommen, dass alle am warten sind und niemand etwas tut...
Erst wenn wir erscheckende Nachrichten hören aus den Medien, Klimakonferenzen, usw. wird es uns bewusst, dass es höchste Zeit ist mitzuhelfen. Und das ist meiner Meinung nach, nie zu spät!

Schnelli, Martina, LG04A

Stascha hat gesagt…

Es ist ein Gedanke wert,sich zu überlegen, was aus unserer "Abfallpolitik" und uns wir. Es ist leider eine Tatsache, dass unsere Abfallberge immer höher,anstatt kleiner werden. Alles wird 3- oder 4-mal verpackt.Ist das wirklich nötig? Mir ist ebenfalls aufgefallen,dass Abfalleimer oft vollgestopft sind,sei es im Zug oder sonstwo.Daher ist es nicht verwunderlich,wenn manche Leute leider einfach zu faul sind,um sich einen anderen Abfalleimer zu suchen.Ändern muss man nicht die Abfall-Entsorge-Gelegenheiten, sondern die Einstellung in den Köpfen der Menschen.