Freitag, 4. Mai 2007

Achtsam sein, achtsam wahrnehmen

In unserem gestressten und hektischen Alltag haben wir häufig keine Zeit unsere Umwelt achtsam wahrzunehmen. Vielfach entgehen uns Kleinigkeiten und wir sind meistens nur auf uns und unsere täglichen Abläufe fixiert. Nicht allen Menschen gelingt es, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen und gezielt darauf zu achten, was tagtäglich geschieht. Ich war darum am Anfang dieser Woche gespannt, was für Erfahrungen ich mit dem Post-it-Zettel machen werde. Den Zettel habe ich auf mein Etui geklebt, weil ich es häufig hervor nehme und darum auch oft darauf schaue. In dieser Woche nahm ich das Geschehen in der Umwelt noch bewusster war. Letzten Samstag ist mir während des Arbeitens wieder einmal aufgefallen, wie viel Abfall an der Kasse produziert wird. Am Abend füllen wir 2 Kehrrichtsäcke mit Kassenzettel, kaputten Plastiksäcken und sonstigen Kleinabfall. Mir ist aber auch aufgefallen, wie teilweise die Leute ihren Abfall einfach liegen lassen. Es gibt aber auch immer wieder Menschen, mir aus dem Einkaufswagen die Abfälle herausgeben und ich sie dann entsorgen kann. Was mich stets freut. An diesem Tag kaufte ich mir keinen Salat, da zu viel Abfall produziert. Letzte Woche nahm ich die 20- Minuten Zeitung stets nach Hause und ich tat sie ins Altpapier.

Nach dem ich in dieser Woche ganz achtsam war, kann ich von mir behaupten, dass diese Aufgabe meine Einstellung nicht gross verändert hat. Ich finde, dass ich genügend achtsam bin und stets darauf achte, dass ich den Abfall trenne und ihn auch richtig entsorge. Mir ist aber völlig bewusst, dass ich viel Abfall produziere. Das kommt vor allem davon, dass wir an den Luxus gewohnt sind und auch Produkte kaufen, die viel Abfall produzieren. Was meiner Meinung nach teilweise vermieden werden könnte.

Leider gibt es Leute, die immer fauler und bequemer werden und sich kaum fragen, sie für die nachhaltige Entwicklung beitragen. Gerade solchen Leuten, sollte man einmal die Aufgabe geben die Umwelt und das eigene Leben achtsam wahrzunehmen. Vielleicht merken diese Leute einmal, was sie für ihre nachhaltige Zukunft tun und vor allem, inwiefern sie der Umwelt schaden.

1 Kommentar:

ozon18 hat gesagt…

Ja, es stimmt schon, erst wenn wir uns bewusst darauf einstellen, mal achtsam durch die Welt zu gehen, fällt uns vieles auf, was vorher so selbstverständlich war.
Zum Beispiel die 20min nach Hause zu nehmen und dort im Altpapier zu entsorgen. Dies macht man ja praktisch nie und erst wenn man bewusst darauf achtet, dann fällt einem auf, was für einen grossen Abfallberg es nur schon mit diesen Zeitungen gibt.