Dienstag, 29. Mai 2007

Pfingstlager

Für mich waren die Pfingsten immer geprägt vom Pfingstlager. Immer wieder über Pfingsten hatte ich die Möglichkeit die Natur bewusst wahrzunehmen, in der Natur zu leben und einen Teil der Natur zu sein. Leider war es dieses Jahr mangels Zeit nicht möglich. Ich erinnere mich jedoch immer wieder gerne zurück. Man ging drei Tage im Freien zelten. Dies finde ich eine ganz wichtige Erfahrung und ein schönes Erlebnis für Kinder wie auch Erwachsene. Man setzt sich drei Tage mit der Natur auseinander und lebt mit der Natur. Für einige Personen ist dies sehr schwierig und gewöhnungsbedürftig, für andere ist dies ganz normal und angenehm.
So drei Tage lang in der Natur zu zelten ist schon ein spannendes Erlebnis, vor allem wenn das Wetter stimmt. Natürlich ist auch bei Regenwetter der Spass vorhanden, jedoch ist alles ein bisschen schwieriger wie z.B. abkochen über dem Feuer. Wenn es in Strömen regnet, dann ist es nicht einfach ein Feuer beim Brennen zu halten und ebenso ist es nicht angenehm lange neben der Feuerstelle zu stehen und anschliessend mit tropfnassen Kleidern und dreckigen Schuhen zurück ins Zelt zu gehen. Aber an solche Regentage, Blitz und Donner in der Nacht erinnert man sich immer wieder zurück.


Durch diese Zeltlager über Pfingsten habe ich die Natur sowohl bewusst als auch unbewusst wahrgenommen. Bewusst wurde es mir immer dann, wenn man improvisieren musste, also zum Beispiel ein WC bauen. Dann merkte ich, dass ich mich nun der Natur anpassen muss. Genauso ist es bei der Kochstelle, wo man aus Naturmaterialien wie Steine und Holz eine Kochstelle baut, so dass nach Abbruch der Zelte nichts mehr davon zu sehen ist.
Unbewusst nimmt man ebenfalls sehr vieles wahr, dass einem gar nicht auffällt, sondern passt sich automatisch der Natur an, wenn man am zelten ist.

Unser Blogthema „Abfall“ passt gut zum Pfingstlager. Denn etwas vom Wichtigsten während dem Zelten ist es, denn Abfall umweltgerecht zu entsorgen. Man muss sich schon im Voraus überlegen, dass man nur Sachen mitnimmt, welche auch nötig sind und man während den drei Tagen braucht. Ebenfalls ist es bedeutsam, einen grossen Abfallsack aufzustellen, den man gut sieht, so dass wirklich jeder weiss, wo der Abfall zu entsorgen ist und niemand eine Ausrede bringen kann. Es ist auch zu regeln, wo der Kompost entsorgt wird und ob man Taschentücher ins Feuer werfen darf. Solche und andere Frage in Bezug auf Abfall gilt es in einem Pfingstlager tagtäglich zu klären.

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