Leider sieht es in Wirklichkeit ganz anders aus. Denn ein Handeln setzt nicht nur das Wissen, sondern auch einen grossen Willen voraus. Den Willen, die Welt durch die Verbesserung des eigenen Verhaltens zu verändern. Aber wird denn die Auswirkung unserer guten Handlung gleich ersichtlich? Nein! Es liegen immer noch die gleichen Abfälle auf der Strasse herum und es sind immer noch die gleichen Schlagzeilen in den Zeitungen abgedruckt! Obwohl wir uns um eine nachhalige Lebensweise bemühen, werden wir weiter beschuldigt und bestraft. Führt dies zur Erhaltung unserer intrinsischen Motivation? Hätten wir stattdessen nicht Lob und Anerkennung verdient? So verlieren wir den Sinn unserer Bemühungen schnell aus den Augen.
Um auch in solch einer Situation der eigenen Linie treu zu bleiben, sind Durchhaltevermögen und ein grosser Wille gefragt. Dabei bemühe ich mich, mich nicht von anderen in meinem Verhalten beeinflussen zu lassen und jeden Fortschritt, auch wenn es nur ein ganz kleiner ist, schätzen zu lernen. Denn nur durch eine positive Lebenseinstellung kann ich meine Motivation aufrechterhalten. Geht es Ihnen nicht auch so?
Céline Huber LGA
1 Kommentar:
Ja, da gebe ich dir völlig recht. Der Schritt vom Wissen zum konkreten Handeln ist wirklich sehr gross. Eigentlich wüsste man, wie man nachhaltig handeln könnte. Auf welche kleinen Dinge im Alltag man schauen muss, z.B. richtig Abfall entsorgen, nicht zu lange das Wasser laufen lassen beim Zähneputzen, usw.
Doch trotz des Wissens ist die Umsetzung nicht immer einfach. Man wüsste es ja, aber dies auch machen...naja, man vergisst es ab und zu. Erst wenn man wieder durch Artikel oder Gespräche aufgerüttelt wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass man handelt.
Am besten macht man kleine Schritte, auch diese führen zum Ziel.
Martina Schnelli, 04A
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