Dieser Artikel hat mir Handlungsmöglichkeiten von Schulen aufgezeigt, um den Herausforde-rungen von Agenda 21 - mehr oder weniger - gerecht zu werden. Mir wurde bewusst, dass jede und jeder der konventionellen Schule die Möglichkeit hat, sich der Agenda 21, zu nähern. Dabei stellt Agenda 21 die grösste und grossartigste Bildungsidee im 20. Jahrhundert dar. Inhaltliche Leitlinien sind Lernziele für ein zukunftsfähiges Leben, die den Lebensstil und die Lernkultur der Agenda-Schule kennzeichnen.
Ich erhielt Impulse für meinen zukünftigen Unterricht, wobei ich einige konkrete Ideen in meinem zukünftigen Unterricht umsetzen möchte: Den Kontrast von Lebenswelten möchte ich den Kindern mit Bildern näherbringen, denn Bilder zeigen bekanntlich mehr als Worte. Ausserdem braucht die Agenda unser Empowerment und deshalb auch Emotionen, die dadurch ausgelöst werden. Zudem möchte ich den Lernenden unbedingt die Bandbreite der Differenz der sozialen und kulturellen Welten in der eigenen Welt bewusst machen und so durch das Erkennen von Chancen und Risiken, ein globales Denken bezwecken. Die Schülerinnen und Schüler werden merken, dass galobale Partnerschaft nur bei symmetrischen Beziehungen funktioniert, wobei jeder von jedem lernen kann.
Ich möchte in verschiedenen Fächern Themenfelder der Agenda 21 aufzugreifen versuchen und dabei mehr Verstehen und Wissen erzielen. Um die Sach- und Fachverhalte Agenda-relevant zu machen, werden sie in den doppelten Bezug gestellt, nämlich der globalen Welt-Wirkung und der Intergenerationellen Folgen. Dies eignet sich übrigens auch besonders gut beim Thema Abfall, wobei folgende drei Fragen eine sachlich-fachliche Auseinandersetzung ermöglichen:
1) Wie sieht die Abfallentsorgung in anderen Regionen der Welt aus?
2) Was werden die Folgen einer umweltfreundlichen bzw. umweltschädlichen Abfallentsorgung sein, zukünftig im Blick auf die verschiedenen Regionen der Einen Welt?
3) Wie verträgt sich dies jeweils mit dem Anspruch der Globalen Gerechtigkeit?
Ausserdem eignen sich einige Themenfelder auch für ein fächerübergreifendes Lernen und Arbeiten. Auch unser Blog-Thema "Abfall" in Projekttagen und -wochen kann thematisiert werden, indem Lehrerinnen und Lehrer in festen Teams arbeiten und so eine fächerübergreifende Durchdringung erreichen. Natürlch ist hier auch von Versammlungen der gesamten Schulgemeinde und öffentlichen Präsentationen zu diesem Thema nicht abzusehen.
Vor allem möchte ich aber die Schule auf seine Nachhaltigkeit überprüfen und so die Zusammenarbeit mit Eltern integrieren. Die Kinder sollen dabei Unternehmungsgeist und Selbstwirksamkeit erleben, wobei die Schule nicht als Opfer von Umständen sonder als Gestalter von Geschichte erkannt wird. Die Kinder übernehmen somit eine reale Verantwortung, indem sich individuelle Wünsche und Interessen mit der allgemeinen Pflicht sinnvoll vereinbaren lassen.
Kann denn nicht die Schule vor allem zu einem Neuanfang beitragen?
Céline Huber LGA
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1 Kommentar:
Zu deiner Abschlussfrage:
Ich denke, die Schule hat neben den Eltern die grösste Chance, die Kinder für nachhaltiges Handeln zu ermutigen. Messen die Eltern der Nachhaltigkeit wenig oder keinen Wert bei, so ist die Schule wohl als letzte Instanz gefordert. Die Lehrer als wichtigste Bezugspersonen der Kinder neben den Eltern haben da grosse Einflussmöglichkeiten.
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