Dienstag, 29. Mai 2007

Kurzer Abstecher in die Natur

Auch ich war über Pfingsten die meiste Zeit zu Hause und setzte mich mit schulischen Angelegenheiten auseinander. Leider fand ich darum nicht die Zeit mich intensiv „in die Natur zu setzen“.

Auch ich bin eine aktive und leidenschaftliche Blauringleiterin und leitete schon zahlreiche Lager mit. Jedoch war es für mich dieses Jahr nicht möglich im Pfingstlager teilzunehmen. Damit ich aber trotzdem noch ein wenig „Lagerluft“ schnuppern konnte, half ich am Freitagabend beim Aufstellen der Zelte mit. Es war ein tolles Gefühl anzupacken und den anderen Leiterinnen behilflich zu sein. Nach einiger Zeit hatten wir es geschafft und wir waren richtig stolz auf unsere Künste J. Der Zeltplatz befindet sich auf einer grossen Wiese, umgeben von einem Wald und einem Fluss.

Da war alle tatkräftig angepackt hatten, genossen wir anschliessend noch den wunderschönen Frühlingsabend. Es war einfach herrlich in die Nacht zu schauen und die Ruhe zu geniessen. Die Kochtruppe hat dann auch noch ein Feuer entfacht, was noch mehr zur gemütlichen Stimmung beitrug.

Für mich bedeutete dieser Abend wieder einmal Energie zu tanken und die Natur zu begutachten. Es war schön mit anzusehen, wie es langsam dunkel wurde und wie das Vogelgezwitscher mehr und mehr verstummte und das Zirpen der Grillen immer lauter wurde. Leider mussten wir uns dann langsam wieder auf den Heimweg machen und uns wieder in den hektischen Alltag begeben.

Noch allgemein zur Natur: Die bewusste Wahrnehmung der Natur löst in mir Glücksmomente aus, vor allem dann wenn ich mich so richtig entspannen kann und einfach nichts tun muss. Ich fühle mich dann jeweils wie ein freier Vogel, der das Nichtstun in vollen Zügen geniesst. Diesen Moment erlebte ich schon lange nicht mehr, aber ich kann mich immer wieder daran erinnern. Ich werde dann jeweils ganz ruhig und gelassen. Dieses Gefühl würde mir im Augenblick sehr gut tun. Leider nehmen wir uns im Leben viel zu wenig solche „Auszeiten“, obwohl sie jedem von uns sehr gut tun würden. Auch wir sind ein Teil der Natur und können vieles dazu beitragen.

Sobald ich in der Natur und über längere Zeit an einem Ort bin, ist es mir wichtig, dass ich alles wieder sauber aufräume und den Abfall mitnehme. Leider machen das nicht alle Leute, was mich jeweils sehr ärgert!

4 Kommentare:

FranziskaG hat gesagt…

Diese Glücksmomente in der Natur so wie du sie beschreibst, kann ich ganz gut nachvollziehen.
Es ist wichtig, dass wir solche immer wieder erfahren können, doch erzwingen können wir sie nicht. Wir müssen uns bewusst Zeit nehmen, um uns auf die Natur einlassen zu können, damit wir von unseren Gedanken, Sorgen und Ängsten des Alltags Abstand nehmen zu können.

Stefanie hat gesagt…

...uh, da kommen mir die gemütlichen Pfadilagerfeuer in den Sinn und das gemeinsame Singen!Ich habe diese Zeit auch genossen. Ich denke für Kinder ist die Pfadi wirklich eine super Sache. Wo kann man der Natur näher sein? Ich habe die Waldaktivitäten jeweils sehr genossen.
Den Waldkindergarten finde ich auch eine tolle Sache!Schade dabei ist, dass es sich nicht viele Eltern leisten können.

Stefanie Aulopi Lg 04a

m&u hat gesagt…

Cool, dass du wenigstens einen Abend über Pfingsten die Natur wieder einmal so richtig erleben und neu auftanken konntest.
Ich denke es ist sehr wichtig, sich neben all dem Prüfungsstress auch solche "Auftank-Momente" zu leisten, um anschliessend wieder effizient arbeiten zu können.

c_line hat gesagt…

Diese "Auftank-Momente" in der Natur verleihem mir immer wieder erstaunlich viel Kraft, wobei diese Zeit immer wieder mit allen Sinnen geniesse. Auch ich bin der Meinung, dass man diese Erkenntnisse den Kindern unbedingt weitergehen sollte. Denn auch ohne grossen finanziellen Aufwand ist eine Umsetzung möglich.